Linening

Die ortsbezogene Videoperformance Lineing im “Haus der Klage” bei Pütz-Roth, beschäftigt sich mit Spuren, die wir als Menschen hinterlassen.
In weiße Ganzkörperanzüge gekleidet, anonymisieren wir unsere Körper und gleichzeitig verschwinden diese fast vor der weißen Wand. Wir werfen uns in verschiedene Posen. Ein grober Umriss unserer oberen Körperhälften wird mit rotem und orangenem Klebeband nachgezogen.
Es entstehen zwei sich kreuzende Linien, welche Herzrhythmus? Melodielinie? Der Rhythmus wird durch das Abziehen des Bandes und der Pose vorgegeben. Wieviel Körper erkennt man noch oder bleibt nur die linienhafte Zeichnung in Erinnerung?

Entwickelt wurde diese Installation für das Jahreskünstlerstipendium von Pütz-Roth, Bergisch Gladbach.
Im „Haus der Klage“, Pütz-Roth | Architektin Dagmar Ditzer

Chit-Chat #2

Chit-Chat #2 ist eine multimediale Installation, die sich mit schnelllebiger Oberflächlichkeit beschäftigt.
SMS, Whatsapp, Chats sind uns allen bekannt. Wir schreiben schnell und oft unkonzentriert und trotzdem bleibt etwas von diesen “Gesprächen” in uns hängen und wird Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation und Beziehung.
Auch während des Autofahrens wird an jeder möglichen Stelle gesimst, trotz Verbots. Immer wieder müssen wir Leute im Auto vor uns anhupen, da diese schon wieder auf ihrem Handy an der roten und nun grünen Ampel herumtippen. Sind diese Gespräche wirklich so wichtig? Welche Sucht treibt uns dazu uns selbst und andere zu gefährden?

Entwickelt wurde diese Installation für das Jahreskünstlerstipendium von Pütz-Roth, Bergisch Gladbach.

„HNO“ – Mischpoke

JELLYSPOOR is Teil der Ausstellung „HNO“ von MISCHPOKE E.V.
AUSTELLUNG: 30. August 2019 – 15. September 2019

PRESSE RP-Online

Jellyspoor präsentiert 3 ortsbezogene Videoperformances. Die Einbauten der ehemaligen OP-Anmeldung werden zu Interaktionsmodulen: Verschieben, ausziehen, eindrücken, stapeln, verrücken. Ein Spiel mit dem Vorhandenen und der Reduktion von Bewegungsabläufen in verlassenen, davor jahrelang belebten Räumlichkeiten.
Die Videos werden auf einem sich drehenden Display präsentiert.
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Jellyspoor presents 3 site-specific video performances. The furniture of the former surgery registration becomes interaction modules: shifting, pulling out, pushing in, stacking, moving. A game with the existing and the reduction of movement sequences in abandoned rooms that have been busy for years before.
The videos are presented on a rotating display.

 

Landschaffen

29-02.09.2018 | Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft
Jellyspoor – Andreas Gehlen & Evamaria Schaller
RÜCKZUGSORTE UND BEHAUSUNGEN

Seit 2013 agieren Andreas Gehlen (*1969 in Bonn) und Evamaria Schaller (*1980 in Graz, Österreich) als Künstlerkollektiv JELLYSPOOR mit dem Arbeitsschwerpunkt im öffentlichen Raum. Andreas Gehlen studierte u.a. bei Prof. Thomas Virnich in Braunschweig, Evamaria Schaller studierte u.a. an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Projekte sind Versuchsanordnungen in denen sie sich mit der Beziehung zwischen Subjekt – dem Menschen – und seiner Umgebung auseinandersetzen. Dabei kann die Umgebung Teil des Kunstwerkes werden. JELLYSPOOR baut im LVR-Klinikpark gemeinsam mit Teilnehmenden Rückzugsorte und Behausungen aus Ton und Ästen. Als Vorlage können Schneckenhäuser, Vogelnester oder Architekturen wie Iglus dienen. Diese werden mit Wulst- und Streichtechnik schichtweise aufgebaut. Die gemeinsame Arbeit an den Behausungsstrukturen aus Naturmaterialien führen uns zurück zu einem alltäglichen und ursprünglichen haptischen Tun. Das gemeinsame Entwickeln einer oder mehrerer Behausungen vor Ort steht im Vordergrund, die entstandenen Architekturen verbleiben im Park, ihr Zerfallsprozess ist Teil einer längerfristigen Präsenz im Park.

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@ Landschaffen – Ein Kunstprojekt zum Mitgestalten mit sieben Tonnen Ton
Mit den Künstler*innen: Klaus Kleine, Marie Heiderich, Jellyspoor, Frank Bölter, Christina Doll, Karin Hochstatter, Jan Glisman, Markus Karstiess & Studierende
kuratiert: Stefanie Klingemann & Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft
Landschaffen_Booklet DOWNLOAD

Milky Vein – rubbing action | Walpodenakademie Mainz

JELLYSPOOR wurde zum The Post Industrial Final Battle in den Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V. in der Walpodenakademie Forum für interdisziplinäre experimentelle Kunst & Projekte eingeladen.
Live Performance am 21. Juli 2018. Danach blieb die Installation ein Monat lang in der Auslage stehen.

Ihren Film “milky vein” als inspirative Quelle angezapft, haben das Künstlerduo JELLYSPOOR – Evamaria Schaller & Andreas Gehlen – für die Walpodenakademie Mainz eine ortsbezogene Performance konzipiert, welche die Thematik der Verplastikung und des Posens weiterentwickelt.
Das Schaufenster wurde zur Bühne, zum Fenster nach draußen in den öffentlichen Raum. Die “Bühne” entwickelte sich durch das ständige Herausziehen von Plastikbahnen oder Schnüren während der Aktion zu einer bleibenden Installation.
Die Aktion selbst spielte sich in drei Akten ab. Nach jedem Akt wurde die Vuvuzela geblasen und weitere zwei Plastikbahnen an der Fensterfront heruntergelassen. Ein Theatervorhang der sich in Etappen schloss, um ein durchlässiges Bild.

Danke Periodikum Kunstmagazin für die Kritik und Videodokumentation.

Jahreskünstler Stiftung Pütz-Roth | 2018-2020

JELLYSPOOR is happy to announce!
Andreas Gehlen & Evamaria Schaller as artist duo JELLYSPOOR were chosen to be annual artists (Jahreskünstler) of  Stiftung Pütz-Roth.

„JELLYSPOOR stellt sich vor“
12.07.2018 | 19:00
we will introduce ourselves in a discussion
with art historian Regina Barunke (Temporary Gallery)
We are happy to welcome you @ Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach

„Trabantentreiben 01“ | Videoperformance | Filmstill © Jellyspoor 2018

Aqua Viva Sculptura | 2018

„WASSER MARSCH!“ am Ebertplatz, Köln.
Das Projekt „WASSER MARSCH!“ wird vom 16.06.-14.07.2018 rund um den Brunnen am Ebertplatz und in Kooperativen Projekten Einblicke zum Bau und Geschichte des Platzes geben, sowie Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern in dem Zeitraum präsentieren. Zur Finissage am 14.07.2018 wird die Instandsetzung der Wasserkinetischen Skulptur von Wolfgang Göddertz gefeiert.

JELLYSPOOR wurde dazu eingeladen während der Bauphase den Bauzaun um die Wasserkinetische Skulptur zu bespielen. Eingeladen von Stefanie Klingemann.

„Inspiriert von alten Roll­Lehrtafeln kreiert das Künstlerduo Jellyspoor ­ Evamaria Schaller und Andreas Gehlen ­ drei Banner in Reihe als Triptychon.
Hierauf wird der Weg des Wassers durch ihre Körper dargestellt. Der Habitus erinnert an Erklärkarten aus vergangenen Schulzeiten weit vor der Zeit der Digitalsierung. Mit fiktiven halb­lateinischen Beschreibungen wird die Durchdringung des Wassers durch den menschlichen Körper neu beschrieben. Mäandernde Verdauungstraktate im Stadtraum sind als eine humoristische Annäherung eines in Stillstand geratenen Kreis­laufs gesetzt und beschreiben den Zustand des toten Wasserspiels und seine Kraft als als vitales Zentrum des Ebertplatzes.“

Stadtbesetzung II | 2017

milky vein
You find our Posters in s/elected cities!
Stadtbesetzung II in Gronau, Herten, Lünen, Marl, Monheim am Rhein, Pulheim, Ratingen, Schöppingen & Unna!
STADTBESETZUNG.DE

Über das Projekt
Ihr Projekt „milky vein“ ist durch die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Öffentlichkeit und Privatheit des performativen Moments und nur für das Projekt Stadtbesetzung II entstanden. Durch Erkundungsfahrten in teilnehmende Städte haben sie Statuten, Monumente, Momente des Stadtlebens eingefangen und dann in ihre eigene filmisch-skulpturale Arbeit eingeflochten. Ein Mix zwischen Mystery, Alltag und Kunstgeschichte. Einbezogen wurden die neuen Teilnehmerstädte Gronau, Herten, Lünen, Marl, Monheim am Rhein, Pulheim, Ratingen, Schöppingen und Unna. Mit den entsprechenden Postern werden weitere Städte bestückt.

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